Orea-Küchen


Von Zweien, die es drauf haben und alles geben

Meine Oma steht in der Küche und kippt Nüdeli in die Pfanne. Es sind – total einleuchtend – die besten Nüdeli der Welt. Auf dem Fenstersims steht ein Radio, der Beromünster-Moderator verkündet Gratulationen. Das ist die Küche aus den 70ern. Nun setze ich mich in die Zeitmaschine – und lande in einer Orea-Küche der Gegenwart. Meine Oma würde Augen machen.

 
 
Schreibwaren Manufaktur


Liebesbrief, Je t’aime

Sehnsucht auf Papier. Ein Wertschätzen und Wollen und Wagen: «Ich finde dich toll. Ich will dich. Ich liebe dich …» Bäääm! So was zu schreiben, erfordert Mut. Denn was, wenn das Objekt der Begierde nicht zurückschmachtet? Dann besteht trotzdem die Chance, dass der Liebesbrief berührt und beglückt – und zwar nachhaltig.

 
 
Martin von Moos, Hotel Belvoir


Mann für knifflige Fälle

Martin von Moos, Geschäftsführer zweier Hotels und Präsident des Zürcher Hotelier-Vereins über den Argwohn gegenüber progressiven Konzepten, seine neue Sichtweise zum Thema Vereinsarbeit und über die Gründe, warum er wieder und wieder gerne in seine alte Rolle schlüpft.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Klartext reden

Über Gastfreundschaft wird massenhaft geschrieben und ziemlich viel geredet. Oft, und das verwirrt mich zuweilen, auch einiges falsch verstanden. Oder zumindest unzutreffend ausgelegt. Das hat mit der Geschichte zu tun und damit, dass gelegentlich vergessen wird, kulturelle und kommerzielle Blickwinkel voneinander zu trennen. Mit einem Augenzwinkern auf unser Gewerbe versuche es trotzdem mal:

 
 
Andreas Panzer, Stilecht


Der Weg zum Ziel

Heutzutage eröffnet jeder Holzchopf eine Beiz, wird, anhand einer Kurzunterweisung, Fitness-Instruktor, Web-Designer, Berater oder Gestalter. Hauptsache, es geht schnell, tönt cool und bringt viel Kohle. Inzwischen ist uns diese seichte Lebensart so vertraut wie Palmöl in Produkten des täglichen Bedarfs.

 
 
CEO Wittmann AG


Begeisterung – die halbe Miete für den Erfolg

Der Preis, so die These, ist nebensächlich, wenn Qualität und Leistungen stimmen. Ergo muss, wer einen hohen Preis für Dies oder Das rechtfertigen will, die Qualität hervorheben. Tönt soweit schlüssig, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Nicht weniger relevant finde ich, was zuweilen total verloren geht oder schlichtweg ignoriert wird: der Dienst am Kunden.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Wo man gerne etwas länger sitzen bleibt

Keine Frage. Über fast nichts kann man so herzhaft debattieren wie über ein Lieblingsrestaurant. Die einen tun das aus Prinzip, andere aus Langeweile. Eine Handvoll tut es, so sagen sie, aus rein professionellen Gründen. Ich gehöre keiner dieser Kategorien an. Und habe darum auch kein Lieblingsrestaurant. Einige gute Tipps hingegen schon.

 
 
Schreibwaren Manufaktur


Schreiben Sie um Ihr Leben

Ich will glücklich sein. Möglichst oft, möglichst tief. Ich will glücklich sein und zudem die beste Version meiner selbst – so gut das halt geht, angesichts des Lebens. Deshalb sollte ich Tagebuch schreiben. Sie sollten das auch. Wir alle sollten das. Und ich verrate uns gleich drei gute Gründe, warum.

 
 
CEO Wittmann AG


Brachliegendes Potential

Frankenstärke, damit verbunden Einkaufstourismus, Online-Handel und eine partielle Übersättigung der Konsumenten – Vieles spricht gegenwärtig nicht gerade für den Möbelhandel. Die schrumpfenden Margen auch nicht. Eine amtlich bescheinigte Lösung für diese Misere kann ich nicht anbieten. Eine Idee hingegen, wie man die Situation ein bissel entschärfen könnte, die hätte ich schon:

 
 
Markus Caveng, Illustrator und Künstler


Provokant und Witzig

Hält man sich artig an das Kredo «Positives zuerst», dann gibt es «gute Werbung» und «schlechte Werbung». Bei Lichte besehen funktioniert dieser Zirkus allerdings spiegelverkehrt: haufenweise geistloser Schund ohne Biss und Witz. Für die Gilde der Kreativschaffenden ein jämmerlicher Leistungsausweis, für den Konsumenten, dem dieser Schwachsinn auf den Sack gehen dürfte, eine Plage.