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Distillerie Studer


Sanfte Bitterkeit

Wissen und Weisheit, von Generation zu Generation übertragen – das hat etwas Magisches. Zumal dann, wenn sich das Wissen um Pflanzen dreht und um Rezepte; um das Wundergehölz Wacholder zum Beispiel und um die richtige Kräutermixtur eines richtig guten Gins.

 
 
Villa Orselina


Villa Orselina

Wie man heutzutage ins Tessin kommt, fragen Sie mich? Ganz klar mit dem Zug. Als Kind kannte ich es nicht anders und heute ist es wieder en vogue. Schlicht und einfach weil es Zeit spart, bequem ist und Spass macht. Ein Beispiel dafür ist unsere Reise von Zürich nach Locarno in die Villa Orselina. Hier der Bericht dazu: «potenzialmente porta a porta».

 
 
Camping Gravatscha


Ein bisschen Bonanza

Zehn Schritte hinter unserem Holzbungalow beginnt der Wald. Lichter Wald mit uraltem Baumbestand und Moosboden. Eichhörnchen flitzen umher. Runter zur Flaz, pures, milchiges Gletscherwasser, sind es etwas mehr. Den Blick auf die sonnenbeschienenen Berghänge geniessen wir von unserer Veranda aus im Sitzen. Vor uns ein Glas Rotwein und ein Plättchen mit Engadiner Spezialitäten. Pläsier in Reinkultur. Auf dem Campingplatz Gravatscha.

 
 
Waldhaus Sils


Was das Waldhaus in Sils ausmacht

Auf der Suche nach Tipps für kreatives Schreiben findet man immer wieder den Hinweis, Adjektive sollen sparsam verwendet werden. Nun, das ist gar nicht so einfach, insbesondere dann, wenn man etwas dermassen Grossartiges wie das Waldhaus in Sils beschreiben will. Ich versuche es trotzdem und halte mich dabei an ein Zitat von Mark Twain: «When you catch an adjective, kill it.»

 
 
Seerose Meisterschwanden


Das Haus am See

Es riecht beruhigend nach Flieder, gemähter Wiese und Seewasser. Ein laues Lüftchen weht. Der Himmel so blau wie Enzian, die Sonnenstrahlen wärmen wohlig das Holz unter unseren nackten Füssen. Nichts stört die idyllische Ruhe, nur das Summen der Bienen ist zu hören und das leise Plätschern der Wellen. Ein Morgen wie aus dem Bilderbuch – erlebt direkt am Ufer des Hallwilersees im Hotel Seerose.

 
 
Hotel Schweizerhof


Das Gastgeberpaar

Es gibt so einiges, was ich noch tun möchte und, wenn alles gut kommt, auch noch tun werde. Eines gehört sicherlich nicht dazu: ein Hotel führen. Unvorstellbar. Lieber bin ich Gast und lasse mich verwöhnen. Alles andere überlasse ich den Spezialisten. Solchen mit der passenden Einstellung und den nötigen Qualitäten. Menschen, die explizit für eine solche Herausforderung geschaffen sind. Zum Beispiel dem Ehepaar Claudia und Andreas Züllig aus der Lenzerheide. Die machen das prima, haben Erfolg und führen das Hotel Schweizerhof bereits seit 25 Jahren. Und zwar gemeinsam: Sie als Innenministerin, er als Aussenminister.

 
 
Hotelexpertin


Die Hotelexpertin

Sie ist attraktiv, gross und blond. Ihr erfrischendes Lachen, und sie lacht oft, kommt aus der Mitte ihres Herzens. Und so könnte man deprimierend rasch bei einem Klischee landen. Wenn man nicht aufpasst und nur hinschaut, aber nicht hinhört. Genau hinhören, das sollte man aber unbedingt, denn Julia Faulhaber weiss viel zu erzählen. Darüber, was sie tut und gern tun würde. Wie sie tickt und warum sie tut, was sie tut. Nämlich coole Hotels vermarkten. Und das mit Leib und Seele.

 
 
Ibiza


Ibiza: Meine Lieblingsinsel

1976 war ich das erste Mal auf den Balearen, zusammen mit meinen Eltern und meinen zwei Geschwistern. Wir waren also zu fünft. Inklusive Gepäck für fünf Wochen. Flüge waren damals teuer und die Verbindungen spärlich, ergo fuhren wir. Und zwar mit einem 1300er VW-Käfer, von Zürich via Frankreich nach Barcelona. Von dort aus gings weiter mit der Fähre über das Mittelmehr nach Ibiza.

 
 
Distillerie Studer


Zeit und Geist in der Flasche

Wurzeln. Eine Geschichte, die wächst und reift, Stürme erlebt, Blüten treibt, Früchte trägt: Kirschen und Birnen und Pflaumen und Äpfel – auch Wacholder. Die Zeit und die Früchte werden im Entlebuch verarbeitet: Der Meister mischt Kräuter bei, brennt den Geist in die Flasche.

 
 
The Capra Saas-Fee


The Capra Saas-Fee

Saas-Fee? Keine Ahnung, war ich noch nie. Capra? Was soll das sein? Ein Hotel. Nie gehört. Als mich Hotelexpertin Julia Faulhaber fragte, ob ich Lust hätte, darüber zu berichten, war ich ziemlich ahnungslos. Und unberührt. Das ist nicht mal so schlecht. Denn wer keine Erwartungen hat, kann auch nicht desillusioniert werden. Will heissen, man darf das Thema ungezwungen angehen und sich beeindrucken lassen. Ein Credo, das selbstverständlich zwei Seiten hat. Soviel schon einmal vorab: Wir wurden nicht enttäuscht. Wir wurden überrascht. Und verwöhnt. Und zwar nach Strich und Faden.