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Winterlandschaft


Quasi im Herzen der Schweiz

Die Luft riecht nach Schnee, Weihnachten steht vor der Tür und im Geist wird der Gedanke gross, dass, wenn man das denn will, damit einige geruhsame Tage vor der Tür stehen. Und bevor die Suche, auf welche Art und Weise diese Zeit verbracht werden könnte, losgeht, liegt hier die Lösung vor: Zwei Nächte im Paxmontana in Flüeli-Ranft.

 
 
Schlaraffenland, Esther Bieri


Bei Esther Bieri im Schlaraffenland

Vergangenes Wochenende waren wir im Emmental. Das ist dort, wo die Zeit ein bisschen langsamer dreht, der Himmel tiefblau, die Hügel sattgrün, die Nacht ohne künstliches Licht ist – und still. So wunderbar still. Genauer gesagt waren wir bei Esther Bieri in Rüderswil im Schlaraffenland. Das ist kein Witz, heisst genauso wie der fiktive Ort aus diversen Märchen und fühlt sich buchstabengetreu so an.

 
 
Frutt Lodge auf der Melchsee-Frutt


In der Frutt Lodge zu Gast

Wo Mittelerde liegt, weiss seit der Verfilmung von «Der Hobbit» und «Herr der Ringe» jedes Kind. Frage ich hingegen, wo sich der geografische Mittelpunkt der Schweiz befindet, fällt die Trefferquote deutlich magerer aus. Schade eigentlich, denn eine Wanderung von der Melchsee-Frutt auf die Älggi-Alp, dort liegt der besagte Punkt, hat auch einiges zu bieten. Romantische Pfade, verträumte Bergseen und eine grandiose Aussicht zum Beispiel.

 
 
Martin von Moos, Hotel Belvoir


Hotel Belvoir – fester im Ort verankert denn je

Die Betreiber des Hotels Belvoir in Rüschlikon hatten nach der Eröffnung 2011 eine mittlere Herkulesaufgabe zu stemmen. Hier das neue Konzept, dort die grosse Zahl von Wünschen einer alteingesessenen und treuen Kundschaft. Wie Geschäftsführer Martin von Moos der Balanceakt gelang und was eine Bratwurst damit zu tun hatte.

 
 
Vintage


Der Zeit ein hübsches Kostüm verpassen

Es ist Zeit. Deren Zeit, eure Zeit und meine Zeit. Für jeden von uns schlägt sie denselben Takt. Ausnahmslos und mit einheitlicher Präzision. Da die Zeit für niemanden von uns ewig dauert, sollte unsereins sich ernsthaft Gedanken darüber machen, wie wir sie vertun. Auch kann es nicht schaden, wenn wir zusätzlich darüber nachdenken, mit welchem Schick wir uns diese Sekunden, Minuten, Stunden und Tage anzeigen lassen wollen.

 
 
Restaurant Scalottas


Von feinem Essen und guter Unterhaltung

Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht so der Schickimicki-Typ bin. Auch in Sachen Verköstigung nicht. In der Regel sind mir deftige Gerichte, also einfach Zubereitetes, dafür schmackhaft und sättigend, lieber als all diese neumodischen Trink- und Esskulturen, die ich nicht mal aussprechen, geschweige denn korrekt um- und beschreiben kann. Auch lege ich keinen grossen Wert auf kulinarische Referenzen. Weshalb mir Gault-Millau-Punkte und Michelin-Sterne ebenfalls nicht besonders imponieren.

 
 
Daniel Kost, Hotel Belvoir


Ein Banker wird Hoteldirektor

Es gibt Dinge, Geld zum Beispiel, die werden ganz einfach überbewertet. Ich erzähl euch jetzt mal von einem, der ganz unerwartet zu ebendieser Erkenntnis kam, seinen gut bezahlten Job an der Börse an den Nagel hängte, sich schlau machte, nochmals die Schulbank drückte und jetzt Direktor im Hotel Belvoir ist. Nein, das ist keine Räubergeschichte, sondern eine, so finde ich, wohltuende Wirklichkeit.

 
 
Carlton, St. Moritz


Man soll den Koch nicht aus der Küche holen

Der Franzose David Potier ist im Carlton St. Moritz für die Desserts zuständig. Ruft man ihn für ein Gespräch aus der Küche, verschliesst er sich – und wird erst zutraulich, wenn man ihn an seinem Arbeitsort besucht. Ein Rendezvous mit einem, der nichts anderes will, als Menschen glücklich zu machen.

 
 
Martin von Moos, Hotel Belvoir


Mann für knifflige Fälle

Martin von Moos, Geschäftsführer zweier Hotels und Präsident des Zürcher Hotelier-Vereins über den Argwohn gegenüber progressiven Konzepten, seine neue Sichtweise zum Thema Vereinsarbeit und über die Gründe, warum er wieder und wieder gerne in seine alte Rolle schlüpft.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Klartext reden

Über Gastfreundschaft wird massenhaft geschrieben und ziemlich viel geredet. Oft, und das verwirrt mich zuweilen, auch einiges falsch verstanden. Oder zumindest unzutreffend ausgelegt. Das hat mit der Geschichte zu tun und damit, dass gelegentlich vergessen wird, kulturelle und kommerzielle Blickwinkel voneinander zu trennen. Mit einem Augenzwinkern auf unser Gewerbe versuche es trotzdem mal: