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Gastronomieprofi


Mise en Place

Jeder, der irgendwann und irgendwie in aufrichtiger Absicht und mit Engagement in der Gastronomie seine Brötchen verdiente, der weiss, welche zentrale Rolle dem Mise en Place zukommt. In letzter Konsequenz jedoch ist der Begriff nichts anderes als eine Metapher dafür, Ordnung zu halten. Sich korrekt und professionell auf den Tag vorzubereiten.

 
 
CEO Wittmann AG


Brachliegendes Potential

Frankenstärke, damit verbunden Einkaufstourismus, Online-Handel und eine partielle Übersättigung der Konsumenten – Vieles spricht gegenwärtig nicht gerade für den Möbelhandel. Die schrumpfenden Margen auch nicht. Eine amtlich bescheinigte Lösung für diese Misere kann ich nicht anbieten. Eine Idee hingegen, wie man die Situation ein bissel entschärfen könnte, die hätte ich schon:

 
 


Auf das Herz gezielt

Wir Frauen tragen gerne kostbaren Schmuck, edle Dessous und angesagte Trikotagen. Die Herren lieben «komplizierte» Uhren und rahmengenähtes Schuhwerk. Zuweilen schenken wir uns solcherlei zu ganz bestimmten Anlässen. Sich mit schönen und ausgesuchten Dingen zu umgeben, das hat durchaus seinen Reiz. Zielt es aber auch auf das Herz? So voller Pathos und auf Dauer? Da hege ich meine Zweifel.

 
 
Giovanoli Sport


Giovanoli Sport in Sils Maria

Wer nach Sils kommt, der tut das in der festen Absicht, sich wohlfühlen zu wollen. Hier, wo die Uhr langsamer tickt, der Himmel tiefblau, die Herbstlärche golden und die Luft klar ist. Dort, wo der Silsersee die Szenerie prägt und der Mensch zur Natur noch Sorge trägt, weil sie sein Kapital ist.

 
 
Mark van Huisseling, MvH Industries


Neues Carlton

Namen wecken Erwartungen. Wenn zum Beispiel ein Club «Roxy» heisst, dann darf das keine Quartiertreff- Barfuss-Disco sein. Und wenn ein Restaurant «Carlton» heisst, muss das Angebot aus Küche und Keller fein und gut sein – weil es auf der Welt einige Restaurants und Hotels mit dem Namen «Carlton» gibt, in denen man hervorragend isst und trinkt respektive wohnt und schläft.

 
 
CEO Wittmann AG


Qualität kommt von Qual

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Qualität hat etwas mit Qual zu tun. Mit geschunden werden, sich selber wehtun und mit Disziplin. Ohne Plage gäbe es keine Spitzenprodukte. Auch keine grossartigen technischen oder medizinischen Erfindungen. Und sämtliche grossen Geister wie Dichter, Maler, Musiker, Artisten, aber auch Unternehmer oder Spitzensportler sind ebenfalls nicht einfach geboren und dann erleuchtet worden. Sie alle haben sich auf dem Weg nach oben schinden müssen. Also beinhart an sich selber und an ihrer Sache gearbeitet.

 
 
Colombo la famiglia


Reine Herzensache

Während der Mailänder Möbelmesse gibt es Jahr für Jahr viel zu erleben. Einiges davon ist genial, anderes muss man aushalten, durchstehen und einstecken können. Ergo gibt es viel zu berichten.

 
 
Gastro- und Weinprofi Markus Segmüller


Die zweite Meile

In meiner letzten Kolumne erläuterte ich die Frage des Anspruchs aus gastronomischer Sicht, mit dem Fazit, dass die Herausforderung darin liegt, bereit zu sein, die wichtigen extra fünf Prozent zu geben – die sogenannte Extrameile. Heute werde ich Ihnen darlegen, was genau ich unter dem Begriff Extrameile verstehe. Ready, Steady, Go!

 
 
Mark van Huisseling, MvH Industries


Dublin – Züri

Wenn man ins vielleicht schönste Pub von Dublin will, geht man ins «James Joyce». Und das befindet sich in – Zürich. Das war nicht immer so, klar; «Jury´s Antique Bar» befand sich ursprünglich in der irischen Hauptstadt. Doch die Bar wurde geschlossen, verkauft (an einen Schweizer) und dann abgebaut, Mosaikstein für Mosaikstein des Fussbodens et cetera eingepackt, verschifft und endlich in Zürich wieder ausgepackt und aufgebaut.

 
 
Gastro- und Weinprofi Markus Segmüller


Eine Frage des Anspruchs

Kaffee und Gipfeli vom Automaten oder ein Mittagessen im teuren Szenerestaurant? Eine Kult-Bratwurst am Sternen-Grill vor dem Gang ins Kino? Oder doch lieber Sushi in der Lounge-Bar? Eines ist gewiss: Die Sowohl-als-auch-Gesellschaft hat sich längst etabliert – früher noch Ausnahme, heute gelebte Normalität. Doch was ist mit dem Anspruch? Hat sich dieser auch verändert?