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Andreas Panzer, Stilecht


Wo der Hund begraben liegt

Wir sind armi Chaibe! So viel ist mal klar. Unsereins steckt tief im Schlamassel. In der Tourismuskrise, der Bankenkrise und dazu in der Frankenkrise, also quasi bis zum Hals. Und das nicht erst seit gestern. Also haben wir guten Grund zum Klagen. Schliesslich machen das alle so. Und was zeigt uns die Praxis? Wer lauter schreit, hat Recht und wird belohnt.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Klartext reden

Über Gastfreundschaft wird massenhaft geschrieben und ziemlich viel geredet. Oft, und das verwirrt mich zuweilen, auch einiges falsch verstanden. Oder zumindest unzutreffend ausgelegt. Das hat mit der Geschichte zu tun und damit, dass gelegentlich vergessen wird, kulturelle und kommerzielle Blickwinkel voneinander zu trennen. Mit einem Augenzwinkern auf unser Gewerbe versuche es trotzdem mal:

 
 
Andreas Panzer, Stilecht


Der Weg zum Ziel

Heutzutage eröffnet jeder Holzchopf eine Beiz, wird, anhand einer Kurzunterweisung, Fitness-Instruktor, Web-Designer, Berater oder Gestalter. Hauptsache, es geht schnell, tönt cool und bringt viel Kohle. Inzwischen ist uns diese seichte Lebensart so vertraut wie Palmöl in Produkten des täglichen Bedarfs.

 
 
CEO Wittmann AG


Begeisterung – die halbe Miete für den Erfolg

Der Preis, so die These, ist nebensächlich, wenn Qualität und Leistungen stimmen. Ergo muss, wer einen hohen Preis für Dies oder Das rechtfertigen will, die Qualität hervorheben. Tönt soweit schlüssig, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Nicht weniger relevant finde ich, was zuweilen total verloren geht oder schlichtweg ignoriert wird: der Dienst am Kunden.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Wo man gerne etwas länger sitzen bleibt

Keine Frage. Über fast nichts kann man so herzhaft debattieren wie über ein Lieblingsrestaurant. Die einen tun das aus Prinzip, andere aus Langeweile. Eine Handvoll tut es, so sagen sie, aus rein professionellen Gründen. Ich gehöre keiner dieser Kategorien an. Und habe darum auch kein Lieblingsrestaurant. Einige gute Tipps hingegen schon.

 
 
Gastronomieprofi


Mise en Place

Jeder, der irgendwann und irgendwie in aufrichtiger Absicht und mit Engagement in der Gastronomie seine Brötchen verdiente, der weiss, welche zentrale Rolle dem Mise en Place zukommt. In letzter Konsequenz jedoch ist der Begriff nichts anderes als eine Metapher dafür, Ordnung zu halten. Sich korrekt und professionell auf den Tag vorzubereiten.

 
 
CEO Wittmann AG


Brachliegendes Potential

Frankenstärke, damit verbunden Einkaufstourismus, Online-Handel und eine partielle Übersättigung der Konsumenten – Vieles spricht gegenwärtig nicht gerade für den Möbelhandel. Die schrumpfenden Margen auch nicht. Eine amtlich bescheinigte Lösung für diese Misere kann ich nicht anbieten. Eine Idee hingegen, wie man die Situation ein bissel entschärfen könnte, die hätte ich schon:

 
 


Auf das Herz gezielt

Wir Frauen tragen gerne kostbaren Schmuck, edle Dessous und angesagte Trikotagen. Die Herren lieben «komplizierte» Uhren und rahmengenähtes Schuhwerk. Zuweilen schenken wir uns solcherlei zu ganz bestimmten Anlässen. Sich mit schönen und ausgesuchten Dingen zu umgeben, das hat durchaus seinen Reiz. Zielt es aber auch auf das Herz? So voller Pathos und auf Dauer? Da hege ich meine Zweifel.

 
 
Giovanoli Sport


Giovanoli Sport in Sils Maria

Wer nach Sils kommt, der tut das in der festen Absicht, sich wohlfühlen zu wollen. Hier, wo die Uhr langsamer tickt, der Himmel tiefblau, die Herbstlärche golden und die Luft klar ist. Dort, wo der Silsersee die Szenerie prägt und der Mensch zur Natur noch Sorge trägt, weil sie sein Kapital ist.

 
 
Mark van Huisseling, MvH Industries


Neues Carlton

Namen wecken Erwartungen. Wenn zum Beispiel ein Club «Roxy» heisst, dann darf das keine Quartiertreff- Barfuss-Disco sein. Und wenn ein Restaurant «Carlton» heisst, muss das Angebot aus Küche und Keller fein und gut sein – weil es auf der Welt einige Restaurants und Hotels mit dem Namen «Carlton» gibt, in denen man hervorragend isst und trinkt respektive wohnt und schläft.