Beiträge

Magazin Zürich


Schubladenideen und Spinnereien

Eine Projektidee steht im Raum. Weitere liegen in der Schublade oder geistern in den Köpfen. Was fehlt, ist Zeit, um sich ernsthaft darum zu kümmern und disponibles Personal für die Umsetzung. Dem lässt sich abhelfen. Beispielsweise durch externe Vakanz-Überbrückung.

 
 


No Billag

Ach herrje, was wird da gestritten, geflucht, gedroht und der Teufel an die Wand gemalt. Von Anarchie ist die Rede. Davon, dass die Schweiz ihre Identität verlieren könnte. Die Initianten nennt man libertäre Sektierer und antidemokratische Extremisten. Da wird aus vollen Rohren geschossen. Mit schwerem Geschütz und grossen Kalibern. Fast entsteht der Eindruck, einige der wortgewaltigen Gegner sähen ihre Felle den Bach runterschwimmen.

 
 
Markus Cavegn


Fuck you, Black Friday

Es gibt gute Gründe, sich über die Amerikaner lustig zu machen. Einer davon ist die fehlende Bildung in weiten Teilen der USA. Ein weiterer, dass sie sich als Mittelpunkt der Welt betrachten. Dass sie viel albernes Zeugs von sich geben und noch mehr davon produzieren, sind zwei weitere Argumente. Was mir aber wirklich auf den Sack geht, ist die gedankenlose Fügsamkeit, mit der wir diesen Quatsch übernehmen. Und uns dabei «great» fühlen.

 
 
Letzter Halt Bahnhofstrasse


Letzter Halt Bahnhofstrasse

Wer Mark van Husseling kennt, und das tun nicht wenige, der kennt den Journalisten namentlich als Verfasser von Kolumnen. Kolumnen notabene, die es in sich haben. Giftig, wie manche behaupten, sind sie zwar nicht, polarisieren hingegen tun sie schon. In eben dieser Manier, also mit spitzer Feder, tiefschwarzer Tinte und ohne Blatt vor dem Mund, hat MVH nun einen Roman geschrieben. Warum ich diesen gut finde und um was es geht, das erkläre ich hier.

 
 
Magazin Zürich


Ganz im ernst? «Leck mich am Arsch»

Myanmar, Türkei, Ukraine, Naher Osten, Syrien, weiss der Teufel wo sonst noch – Beispiele gibt es in rauen Mengen. Guck dich um und du bist einfach nur schockiert. Und zwar runter bis auf die blanken Knochen! Und das nicht nur wegen all den tiefschwarzen Lügen, die uns täglich aufgetischt werden.

 
 
Leo, der Publizist


Säg mal, gaht’s eigentli no?!

Sie leben in Deutschland, lassen es sich dort gut gehen und wollen mehr Macht für Erdogan. Kürzlich hat eine deutliche Mehrheit der Türken, die in Deutschland am Referendum teilgenommen haben, nämlich über 63 Prozent, für ein autoritäres Präsidialsystem unter Recep Tayyip Erdogan gestimmt. In der Türkei selber waren es noch rund 54 Prozent. Fällt da was auf?

 
 
Leo, der Publizist


Probe aufs Exempel

Schon klar, es wird jetzt eine Menge Leute geben, die werden alles tun, teils mit kämpferischen Tönen und der Heftigkeit eines schimpfenden Primarlehrers, um meine Aussage «Telefonieren ist effizienter als Schreiben» zu entkräften. Ich sage das auch nicht pauschal. Bin aber überzeugt, dass meine Darstellung fallweise schon ihre Richtigkeit hat.

 
 
Magazin Zürich


Luxus auf Abwegen

Ich hab da mal eine Frage: Wenn minderjährige Gören in Jimmy Choo, Chanel, Gucci, Prada und anderen ach-so-angesagten Fashion-Knallern wichtigtun und testosterongesteuerte Jungfussballer mit monströsen Big-Bangs und Fliegerchronographen, jeweils im Preissegment eines Kleinwagens, auf dicke Hose machen, spricht man da noch immer von Luxusgütern? Echt jetzt?

 
 
Trennt Euch!


Trennt euch!

«Vier von fünf Beziehungen müssten sofort aufgelöst werden». Der Autor Thomas Meyer glaubt, dass die meisten Paare aus Feigheit zusammenbleiben. Er selber hat sich kurz nach der Geburt seines Sohnes von seiner Partnerin getrennt.

 
 
Leo, der Publizist


Geht das auch auf Deutsch?

Holy Cow, Bank-now, Mammut Store, Foot Locker, Mobile Zone, Manpower, Cembra Money Bank und McDonald’s. Jetzt leckt’s mich am Arsch: das ist nicht der Piccadilly Circus. Auch nicht die Fifth Avenue in Manhattan. Nein, dieses Potpourri an Anglizismen steht, hängt und klebt mitten in der Stadt Zürich. Einzusehen von einer einzigen Ecke aus, der Tramhaltestelle am Löwenplatz.