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Leo, der Publizist


Probe aufs Exempel

Schon klar, es wird jetzt eine Menge Leute geben, die werden alles tun, teils mit kämpferischen Tönen und der Heftigkeit eines schimpfenden Primarlehrers, um meine Aussage «Telefonieren ist effizienter als Schreiben» zu entkräften. Ich sage das auch nicht pauschal. Bin aber überzeugt, dass meine Darstellung fallweise schon ihre Richtigkeit hat.

 
 
Magazin Zürich


Luxus auf Abwegen

Ich hab da mal eine Frage: Wenn minderjährige Gören in Jimmy Choo, Chanel, Gucci, Prada und anderen ach-so-angesagten Fashion-Knallern wichtigtun und testosterongesteuerte Jungfussballer mit monströsen Big-Bangs und Fliegerchronographen, jeweils im Preissegment eines Kleinwagens, auf dicke Hose machen, spricht man da noch immer von Luxusgütern? Echt jetzt?

 
 
Trennt Euch!


Trennt euch!

«Vier von fünf Beziehungen müssten sofort aufgelöst werden». Der Autor Thomas Meyer glaubt, dass die meisten Paare aus Feigheit zusammenbleiben. Er selber hat sich kurz nach der Geburt seines Sohnes von seiner Partnerin getrennt.

 
 
Leo, der Publizist


Geht das auch auf Deutsch?

Holy Cow, Bank-now, Mammut Store, Foot Locker, Mobile Zone, Manpower, Cembra Money Bank und McDonald’s. Jetzt leckt’s mich am Arsch: das ist nicht der Piccadilly Circus. Auch nicht die Fifth Avenue in Manhattan. Nein, dieses Potpourri an Anglizismen steht, hängt und klebt mitten in der Stadt Zürich. Einzusehen von einer einzigen Ecke aus, der Tramhaltestelle am Löwenplatz.

 
 
Magazin Zürich


Gartentrampoline

Keine Ahnung, wie der halbwegs heile Menschenverstand darauf kommt, man müsse sich ein solches Ding anschaffen. Kluge Beweisführungen gibt es dafür mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht. Ausflüchte, Rechtfertigungen und Notlügen hingegen sind inflationär zur Hand, wenn es darum geht, diesen Pipifax weisszuwaschen. Mir will einfach nicht in die Birne, wie phantasielos man durch sein Leben marschieren und sich (und vielen anderen) derartigen Stumpfsinn antun muss. Alternativen dazu gibt es wie Sand am Meer.

 
 
Magazin Zürich


Der erste Eindruck zählt

Ob es gefällt oder nicht, Kleiderordnungen in Unternehmen haben absolut ihre Richtigkeit. Ich höre Sie jetzt laut und deutlich sagen: «Das ist spiessig und gestrig.» Das mag sein, doch ich bleibe trotzdem bei meiner Behauptung und sage auch warum: Arbeitnehmer sind Repräsentanten ihrer Arbeitgeber, und so sollten sie auch auftreten. Will sagen: Das Erscheinungsbild ist der Unternehmenskultur anzupassen. Wem dieser Gedanke nicht behagt, der passt da nicht hin und möge sich bitteschön am freien Markt neu orientieren. Basta.

 
 
Magazin Zürich


Unverschämte Editorials

Was heisst Talent? Was heisst beseelt sein? Was heisst, ein Meister seines Faches zu sein? Die Antwort gibt uns die Arbeit von Urs Blöchliger. Der von sich selbst sagt: «Qualität kommt vom Wort Qual!» Eine Analogie, auf die man zuerst einmal kommen muss. Ob sie aber auch richtig ist? Kommt Qualität wirklich von Qual? Kommt Qualität nicht eher von Lust? Eine Antwort darauf gibt uns das Wort Leidenschaft. Niemand würde behaupten, dass erfolgreiche Berufsleute nicht Lust auf ihre Arbeit haben. Lust verspüren, während sie an ihrem Werk arbeiten. Schlicht: leidenschaftliche Menschen sind.

 
 
Magazin Zürich


Hoch lebe der Misserfolg

Er hat einst das Handwerk eines Konfektionsverkäufers gelernt, heute ist Urs Blöchliger Publizist und Inhaber des Leo Verlags. Der Verlag, der unter anderem das «Magazin Zürich» herausgibt. Er und sein Team aus Journalisten, Grafikern und Fotografen schreiben nur über die besten Geschichten. Geschichten über spannende Produkte, gute Ideen und vor allem bemerkenswerte Menschen – die Essenz einer guten Story. Urs Blöchliger legt dabei nicht nur Wert auf deren Erfolge. Denn: «Besonders die Misserfolge machen eine Geschichte spannend», erzählt er uns im Interview.

 
 
Urs Blöchliger, Publizist


Richten Sie’s mal

In Tat und Wahrheit ist die Sache recht einfach. Unser Reichtum liegt in der Geschichte der vergangenen 90 Jahre begründet und stützt sich auf drei Ursachen: ständiger Frieden, das Nachkriegswachstum unserer geografischen Nachbarn und die aus dem 19. Jahrhundert geerbte Branchenstruktur.

 
 
Marion Duschletta


Hut auf dem Kopf

Es gibt keinen Grund Ihnen weismachen zu wollen, Hut tragen sei heutzutage noch massentauglich – ist es nicht! Und wird es, meiner bescheidenen Meinung nach, auch nicht mehr werden. Aber …