Vorwort

Hallo, guten Tag und herzlich willkommen in der Online-Ausgabe des Magazin Zürich.

Fertig lustig mit kuschliger Gemütlichkeit – unsere Welt wird immer schneller, mobiler, individualisierter und gleichzeitig transparenter. Diese Welt ist digital, das steht fest. Es ist müssig darüber zu polemisieren, ob das gut oder schlecht ist. Ob es gefällt oder nicht. Es ist eine Tatsache. Und wir sollten lernen, Tatsachen zu akzeptieren und Herausforderungen anzunehmen. Mit einem Nein kommt keiner weiter, es kostet lediglich Kraft. Ein Ja hingegen kann eine nützliche Sache sein. Echt jetzt!

Rasante Entwicklung
Was ich hier zum Besten gebe, sind keine Floskeln, es basiert auf Überzeugung. Weil leibhaftig erfahren. Fairerweise muss ich einräumen, dass der Weg zum Ziel ziemlich steinig war und mir die rasante Entwicklung der digitalen und mobilen Medien allerhand Sorgen bereitete. Nicht weil ich deren Berechtigung in Frage stellte, sondern weil ich von Natur aus anders ticke. Ich bin eher der haptische Typ und dadurch liegt mir alles, was sich anfassen lässt, näher als das Virtuelle.

Veränderungen sind Chancen
Andererseits, so sagte ich mir, liegen in Veränderungen auch Chancen, und anstatt gegen die Wirklichkeit anzurennen, könnte ich den Wandel, wenigstens im Ansatz, nach meinem Gusto gestalten. Im Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten und mit der Unterstützung einiger Cracks wurde zudem rasch klar, dass die Frage nicht lautet: «Print oder Online», sondern wann welche Inhalte künftig in welcher Form publiziert werden und in welchem Rhythmus das zu tun ist.

Leo, der Publizist

Neu ist nur die Form
Idee und Ziel hinter meinem Tun und Schaffen haben sich folglich nicht verändert. Auch nicht der Anspruch auf hohe Qualität. Neu ist lediglich die Form, in der die Inhalte daherkommen. Nach wie vor liegt mir das Veröffentlichen von spannenden Meldungen am Herzen. Ist es mir ein Anliegen, bemerkenswerte Menschen zu porträtieren, über interessante Produkte zu berichten und gute Ideen weiterzuerzählen.

Ob gedruckt oder elektronisch ist egal
Nichts ist so stark wie das Erzählen von Geschichten. Es ist die ursprünglichste und gleichzeitig vielschichtigste Art und Weise, um Beziehungen aufzubauen, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Punktum. Und darum werde ich meiner Profession weiterhin mit Leidenschaft nachgehen und dem ursprünglichen Credo treu bleiben. In welcher Fasson die Beiträge künftig daherkommen, ist zweitrangig.

Herzlichst, Ihr Leo