Penhaligon's Blenheim Bouquet | Magazin Zürich

6. März 2019
Winston Churchill’s Lieblingsduft

Loblied auf Penhaligon’s Blenheim Bouquet

Alljährlich kommen haufenweise neue Düfte auf den Markt. Wirklich Aufregendes befindet sich kaum darunter. Da wendet man sich lieber Altbewärtem zu.

Die kleinen Schätze und wahren Trouvaillen stammen oft aus alten Traditionshäusern, die meist mit den exzessiven Modeströmungen der heutigen Duftindustrie nichts am Hut haben. Sie sind leise im Ton, produzieren mit edlen Ingredienzien nach bewährten Rezepten und stellen das Individuelle in den Vordergrund. So wie die Parfümerie Penhaligon’s mit dem Blenheim Bouquet aus dem Jahre 1902. Die ehrwürdige Londoner Adresse für exquisite Herrenkosmetik kreierte das subtile Eau de Toilette für den Duke of Marlborough, dessen Stammsitz Blenheim Palace dem Bouquet den Namen gab. Winston Churchill – er stammte aus der Familie Marlborough – erklärte das Blenheim Bouquet zu seinem Lieblingsduft.

«Köstlich, einzigartig und absolut zeitlos. Fern von Mode und Trends.»

Obschon dieser Duft nun über hundert Jahre alt ist, vermag er nach wie vor zu faszinieren – Männer wie Frauen gleichermassen. Mit Marketing hat das nichts zu tun, wohl aber mit gekürter Parfümkunst und unvergänglicher Eleganz. Anfangs ist die Note aus Zitrus, Lavendel, Kiefer, Moschus und schwarzem Pfeffer etwas gewöhnungsbedürftig. Doch dann, nach wenigen Augenblicken, entfaltet sich das Bouquet zu voller Grösse. Köstlich, einzigartig und absolut zeitlos. Fern von Mode und Trends. Wem es gefällt, der kann damit keinen Fehler machen. Wem es nicht passt, für den gibt es fantastische Alternativen von D. R. Harris, Geo. F. Trumper und anderen mehr. Jeder dieser Produzenten ist für sich eine Erfahrung wert. Gesehen und gekauft bei Andreas Elmer in Bern.

  • Penhaligon’s
  • Urs Blöchliger
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