Naturprodukt

18. Juni 2016
Traditionelles Handwerk

Ob gross, ob klein, ein Hut muss sein

Ob ein Cityhut aus geflochtenem Seegras, ein Panamahut aus Weizenstroh, ein Trilby aus Leinen oder eine Schiebermütze aus Hanf – die handgemachten Hüte aus der Hutmanufaktur Risa sind nicht nur ein stilvolles Accessoire, sie schützen auch bestens vor der Sonne. Bekanntermassen können selbst jene, die mit einer vollen Haarpracht gesegnet sind, einen bösen Sonnenbrand abbekommen. Noch grösser ist die Gefahr bei Kindern, deren Kopfhaut ganz besonders empfindlich ist.

Ein bisschen Raffinesse muss also sein, bei welcher Gelegenheit auch immer.

Ob Daheim im Garten, beim Wandern in den Bergen, für das Ballspiel am Strand oder bei einem Ausflug in die Tropen: wenn die Tage länger werden und die Sonne vom Firmament brennt, ist ein guter Sonnenschutz unerlässlich. Wer einen Hut trägt, macht also schon einiges richtig. Um aber auch beim Styling auf der Sonnenseite zu stehen, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Hut auch ein Stilmittel ist. Ein gewichtiges dazu. Und das muss zur eigenen Persönlichkeit passen. Spätestens, wenn es albern wirkt, hat das Ganze mit einem «coolen Look» nichts mehr zu tun. Ein bisschen Raffinesse muss also sein, bei welcher Gelegenheit auch immer.

Der Junge auf dem Titelbild macht es richtig und gut: Mütze aus Hanf, Hemd aus Leinen, die Latzhose aus festem Denim, dafür kurz. Manch mutmasslich gestandener Mann könnte sich ab dieser Kombination eine Scheibe abschneiden.

Etwas Nutzvolles anschaffen
Stil ist die eine Sache, Qualität die andere. Weil es die aber nicht gratis gibt und der Mainstream immer knauseriger wird, getrauen sich immer weniger Unternehmen, Qualität zu verkaufen. Handkehrum kriegt der Konsument nur noch den Mist vorgesetzt, den er auch verdient. In der Sache ist das zwar fair, hat aber mit nachhaltigem Denken und Handeln nicht viel zu tun. Mit einem Sinn für das Schöne und Wertvolle im Leben auch nicht. Wenn wir uns aber etwas Nutzvolles anschaffen wollen, und sei es «nur ein Hut», dann sollte es doch exakt darum gehen. Oder etwa nicht?

Absolut bezahlbar
Ergo geht man bei Risa einen andern Weg. «Hier haben Qualität und Handarbeit Tradition», sagt Geschäftsführer Julian Huber und macht klar, dass er mit akribischer Sorgfalt über diese Werte wacht. Er und seine Belegschaft stecken in die handgemachten Kopfbedeckungen eine Menge altes Wissen, viel Arbeit und handwerkliches Geschick. Trotzdem sind die Mützen, Kappen und Hüte aus der aargauischen Hutmanufaktur absolut bezahlbar. Man darf sogar so weit gehen und sagen, gemessen an der soliden Qualität sind sie günstig. Na also, geht doch. Und weil Handwerk in der heutigen Zeit ein seltenes und wertvolles Gut ist, sollten wir Konsumierenden auch darauf achten, dass dieses nicht ausstirbt und unseren Teil dazu beitragen. Ein Grund mehr, künftig konzentriert darauf zu achten, wo genau wir was kaufen.

  • Nici Jost

  • Urs Blöchliger

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