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Deuter


Rucksack richtig packen

Ein falsch gepackter Rucksack ist wie ein schlecht sitzender Bergschuh, beides kann einem das Wandervergnügen gehörig vermasseln. Das will niemand. Die Natur erleben, das wollen wir. Dem steht nichts im Weg, vorausgesetzt, der Plan stimmt, die Ausrüstung auch und alles ist ordentlich verstaut.

 
 
Kandahar


Qualität, Tradition und Etikette

Herbert von Karajan trug Schuhe von Kandahar. Charlie Chaplin und andere Berühmtheiten genauso. Und Kolumnist Mark van Huisseling, ebenfalls mit dem prominenten Felltreter unterwegs, erzählt, dass ihn in Gstaad, auf der Sesselbahn zum Wasserngrat, eine Dame ansprach: «Ich liebe Ihre Schuhe, erzählen Sie mir mehr darüber.»

 
 
Meindl Schuhe


Eine Wohltat für die Seele

Was einst die totale Normalität war, ein Vollleder-Wanderschuh, zwei- oder dreifach genäht und robust bis in alle Ewigkeiten, wird heutzutage als Sonderbarkeit gehandelt. Doch die Industrie hat, trotz aller Experimentierfreudigkeit, keinen auch nur annähernd so hochwertigen Ersatz gefunden. Ein bisschen burlesk, finde ich, und huldige mit Entzücken den altbewährten Werten.

 
 
Risa Hutwerkstatt


Freunde und Verbündete

Das, was ich tue, selbsterwerbend sein, das mache ich mittlerweile schon seit bald zwanzig Jahren. Da kommt man weit herum, lernt Leute kennen, sich selber auch, knüpft Kontakte, stösst Türen auf, reisst Wände ein und meint, in groben Zügen zu wissen, wie der Hase läuft. Das Einzige jedoch, worüber ich mir indessen wirklich im Klaren bin, ist die Tatsache, dass ohne Netzwerk und «Vitamin B» nicht viel geht. Hier die These dazu:

 
 
Giovanoli Sport


Zwei wie Pech und Schwefel

Sie wollte Bundesrätin werden, er gerne Rennfahrer. Glücklicherweise ist beides Wunschdenken geblieben. Kindheitsträumereien. Das ist ganz gut so, denn wer weiss, was aus dem Traditionshaus Giovanoli Sport in Sils geworden wäre, hätten Annigna Giovanoli und Reto Hungerbühler nicht zueinander und zu ihrem Beruf gefunden.

 
 
Hotelexpertin


Die Hotelexpertin

Sie ist attraktiv, gross und blond. Ihr erfrischendes Lachen, und sie lacht oft, kommt aus der Mitte ihres Herzens. Und so könnte man deprimierend rasch bei einem Klischee landen. Wenn man nicht aufpasst und nur hinschaut, aber nicht hinhört. Genau hinhören, das sollte man aber unbedingt, denn Julia Faulhaber weiss viel zu erzählen. Darüber, was sie tut und gern tun würde. Wie sie tickt und warum sie tut, was sie tut. Nämlich coole Hotels vermarkten. Und das mit Leib und Seele.

 
 
Naturprodukt


Ob gross, ob klein, ein Hut muss sein

Als kleiner Junge sollte Dieter Meier Gitarre spielen. Doch so leidenschaftlich, wie er später den Sprechgesang ausübte, so schwer tat er sich zu jener Zeit beim Einstudieren und Üben. Aus diesem Grunde brachte er dem Lehrer jeweils eine Zigarre aus Vaters Beständen mit. Und quasi zur Belohnung spielte der Beschenkte dem kleinen Dieter dann rauchend eine Stunde lang vor. So lernte er früh den Zusammenhang von Genuss, Zigarren und Zeit. 

 
 


Zeitloser Klassiker

Können Sie spontan fünf französische Erfindungen aufzählen? Das kann jedes Kind, sagen Sie? Baguette, Croissant, Eiffelturm … und weiter? Mit etwas Anstrengung kommen Sie bestimmt auf mehr als fünf Errungenschaften unseres westlichen Nachbarn. Aber vom nachfolgenden Pionier wissen Sie, erlauben Sie mir die Vermutung, nicht sehr viel. Lassen Sie mich das ändern.

 
 
Risa Hutwerkstatt


Swiss Text Award 2016

Was gehört alles in eine Reportage? Interessante Menschen, eine spannende Geschichte und gute Bilder. Urs Blöchliger ist Publizist, Herausgeber vom Magazin Zürich und Gewinner des Swiss Text Award 2016. Reportagen sind seine Spezialität. Wir wollten wissen, wie er beim Schreiben vorgeht und haben ihn zu seinem Kunden, der Hutmanufaktur Risa, begleitet. Nach zwei Stunden Videodreh war klar: Er engagiert sich enorm für die richtigen Fotos, stellt die richtigen Fragen und ist stets neugierig und einfühlsam.

 
 
Risa Hutwerkstatt


Handwerkskunst von Risa

Mutter und Sohn sind Handwerker mit Leib und Seele. Macher und Schaffer wie aus dem Bilderbuch, aber ziemlich gegensätzlich: Gabriela, mit feinem Schalk in den Augen, eher leise und zurückhaltend, wirkt als der gute Geist hinter den Kulissen. Julian, stets ein Lachen auf den Lippen, geht auf Tuchfühlung, ist präsent und der Akteur im Vordergrund. Die Hüte aus der Manufaktur von Gabriela und Julian sind gefragt, doch ausruhen und zurücklehnen passt nicht zum Familiengespann.