Weiss Kreuz Malans

1. Oktober 2018
Das Rad nicht neu erfinden

Iris Petermann hat Pläne und macht ernst

Es war ein spontaner Entscheid und, wie sich herausstellte, ein weiser obendrauf. Kürzlich fuhren wir nach Malans, genossen auf der Terrasse vom Restaurant Weiss Kreuz ein feines Mittagessen und haben derweil dieses und jenes erfahren. Nicht zuletzt, dass Iris Petermann neue Wege geht.

Ganz so oft, wie wir das gerne getan hätten, sind wir nicht nach Malans gefahren. Andererseits, so die Behauptung, zählen Wunsch und gute Absichten auch. Zudem haben wir Iris und ihr Lokal bei jeder Gelegenheit empfohlen. Was, so finde ich, doppelt ins Gewicht fällt. Mit dem Resultat, eine Handvoll Freunde und Bekanntschaften ebenfalls zu Iris-Schwärmern gemacht zu haben. Denn hier, da sind wir uns alle einig, passt der Deckel zum Topf. Auf jeden Fall gibt es, zumindest nach unserer Kenntnis, weitherum nichts, was dem Weiss Kreuz das Wasser reichen kann.

Klug bedacht und gut abgewogen
Das Leben ist nicht einfach. Es ist kompliziert. Wenn etwas perfekt scheint, dann hat die Sache einen Haken. Hier ist das genauso. Der Haken liegt darin, dass die Gastgeberin zum Jahresende aufhört, Gastgeberin zu sein. Sie hat andere Pläne und wird Restaurant und Hotel nicht weiterführen. Diese Nachricht, die uns aus dem Nichts überrascht, muss erst mal verkraftet und, weil es thematisch passt, verdaut werden. Iris hat Lust auf einen Neuanfang und will es nochmal wissen. Was sie künftig tun will, sagt sie mit Schalk in den Augen, hat mit Blumen und Gestaltung zu tun. Mit kreativem Wirken. Statt Tische will sie Wünsche aufdecken und Kunden, bei Anlässen und Feiern beispielsweise, unter die Arme greifen. Sie mit Ideen versorgen und mit Lösungen überzeugen. Wohlgemerkt mit nichts, das von der Stange zu haben ist. Das ist klug bedacht und gut abgewogen, hier bleibt sich die Gastgeberin treu. Schliesslich muss man das Rad nicht neu erfinden. Das, worin man gut und erfolgreich ist, auch nicht.

«Iris hat Lust auf einen Neuanfang und will es nochmal wissen.»

Bis Ende Dezember geht noch ein etwas Zeit ins Land. Wer kann und damit liebäugelt, sollte diese Zeit nutzen um nochmals, allenfalls erstmals, bei Iris vorbeischauen. Um es sich gut gehen zu lassen, aus dem Vollen zu schöpfen und fürstlich zu geniessen. Der prächtige Bau mit den hohen Mauern und dem tiefen Keller, soviel ist klar, wird auch künftig das Ortsbild von Malans dominieren. Fehlen wird hingegen die charmante Gastgeberin, die dem Haus eine Seele gibt. Ein guter Grund, so sind wir der Ansicht, um Abschied zu nehmen, Danke zu sagen und auf Iris´ neues Vorhaben anzustossen. Für Letzteres wünschen wir nur das Beste und freuen uns darauf, in Bälde darüber zu berichten.

  • Karine & Oliver
  • Urs Blöchliger
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