Leo, der Publizist

6. September 2018
Werbung in eigener Sache

Schubladenideen und Spinnereien

Eine Projektidee steht im Raum. Weitere liegen in der Schublade oder geistern in den Köpfen. Was fehlt, ist Zeit, um sich ernsthaft darum zu kümmern und disponibles Personal für die Umsetzung. Dem lässt sich abhelfen. Beispielsweise durch externe Vakanz-Überbrückung.

Zugegeben, dieser Begriff ist etwas schwerfällig und leidenschaftslos. Hand und Fuss hat er trotzdem. Denn bei meinem Vorschlag geht es exakt darum: kurz- und mittelfristig offene oder unterbesetzte Stellen zu überbrücken. Doch alles der Reihe nach:

Mein Curriculum Vitae begann 1962 in Zürich. Kurvenlos war mein Werdegang nicht. Spannend und lehrreich hingegen schon. Umwege, Stolpersteine und Rückschläge, neben Erfolg und Lobgesang darf man auch darüber reden, gehören zu einem normalen Berufsweg wie das Klappern zum Handwerk. Zudem lassen sich aus dem einen oder andern Makel auch Qualitäten herausarbeiten. Was, so vermute ich, klüger ist, als den Lebenslauf auf Hochglanz polieren zu wollen. Dass dieser keine Flecken hat, glaubt einem sowieso keiner. Mehr zu diesem persönlichen Standpunkt an anderer Stelle und unter vier Augen.

Eine andere Sicht der Dinge bringt andere Dinge in Sicht
Klassische Unternehmensberatung überlasse ich Experten, die dazu das nötige Rüstzeug mitbringen und solcherlei professionell bewerkstelligen können. Wenn hingegen klar ist, welche Ziele erreicht werden sollen, helfe ich engagiert bei der Ideen- und Lösungssuche sowie der anschliessenden Umsetzung. Quasi als Inputgeber und Projektrealisator. Auch spiele ich in diesen Prozessen gerne den Sparringpartner. Weil ich weiss, dass etwas Abstand und eine neutrale Sicht auf die Dinge matchentscheidend sind. Man könnte auch sagen: Eine andere Sicht der Dinge bringt andere Dinge in Sicht. Dasselbe gilt beim Durchspielen von Ideen und Plänen. Als Aussenstehendem fällt es mir leichter, kritische Fragen zu stellen und Entscheidungen zu hinterfragen – oder, einfach ausgedrückt, Klartext zu reden.

«Selbstständig machte im mich in der Akquisition und der Verkaufsunterstützung.»

Aussenstehende sind nicht erfinderischer, weil sie schlauer sind, sondern weil sie nur am Rande mit einer Sache zu tun haben und dadurch unkonventioneller nachdenken und originellere Ideen aushecken können. Will sagen: nicht von internen Denkmustern und Regeln vorbelastet zu sein, ist ein grosses Plus. Als selbstständiger Unternehmer habe ich einen weiteren Trumpf in der Hand: internen Machtkämpfen kann ich getrost aus dem Weg gehen. Rang und Namen interessieren mich nicht. Mut zu Neuem und die Aussicht, damit Erfolg zu haben, hingegen schon. Zudem bringe ich einiges an Spezialkenntnissen und Erfahrungen mit und kann auf ein weit verzweigtes Netzwerk, Autoren, Fotografen, Agenturen, Produzenten, Berater, Entwickler und weiteren Experten, zurückgreifen.

Was würde ich von mir selbst erwarten?
Selbstverständlich will ich in erster Linie mich selber verkaufen. Demzufolge muss ich mir vorab auch selbst einige kritische Fragen stellen. Beispielsweise: Was, wäre ich an der Stelle eines potenziellen Kunden, würde ich von mir selbst erwarten? Was kann ich besser als andere? Kann ich, und zwar unter Einbezug von kalkulierbaren Ressourcen (Zeit und Geld), das skizzierte Ziel erreichen? Ist es mir recht, wenn ich zuweilen hartnäckig bin und mit meiner Meinung quer in der Landschaft stehe? Hält die bestehende Betriebskultur solcherlei Auseinandersetzung aus? Kann ich mir das alles leisten und was kriege ich dafür? Wann sehe ich die ersten Erfolge und inwiefern lassen sich diese messen?

Wer selbstständig ist, denkt anders
Am Anfang meines beruflichen Werdegangs stand der Verkauf. Die Disziplinen Marketing und Kommunikation kamen nach und nach dazu. Selbstständig machte ich mich in der Akquisition und der Verkaufsunterstützung. Daraus ergaben sich Möglichkeiten und ich gründete den Leo Verlag mit dem Ziel, eigenständige Publikationen herauszugeben. Was mir, zumindest für meine Begriffe, eine anständige Publizität und obendrauf eine Vielzahl von wunderbaren Kontakten einbrachte. Und das kreuz und quer durch die Wirtschaft.

Wer selbstständig ist, denkt anders, drückt sich anders aus und handelt anders. Kurzum – er funktioniert grundverschieden von festangestellten Mitarbeitenden. Das kann sich, setzt man diese Divergenz richtig ein, ziemlich günstig auf das Unternehmen auswirken. Zum Mindesten auf das entsprechende Projekt.

Angefangenes in die Realität umsetzen
Eigenständiges Denken und Handeln liegt nicht in jedermanns Genen, ist für den selbstständig Erwerbenden aber überlebenswichtig. Er akquiriert, kontrolliert und realisiert stets auf eigene Rechnung. Er knüpft Kontakte, stellt Verbindungen her, pflegt Beziehungen und führt Interessen und Stärken zusammen. Er stösst Projekte an, liefert Ideen dazu und setzt das Angefangene in die Realität um. Gelingt ihm das nicht, trägt er die Konsequenzen, lernt daraus, beginnt von neuem und machts besser. Ganz einfach, weil es seine Existenzgrundlage ist. Dieses rudimentäre 1 x 1 des Unternehmertums kann auch Ihnen dienlich sein. Sie im Berufsalltag unterstützen und bei gelegentlichen Unterbesetzungen weiterhelfen. Falls Sie das genauso sehen und Ihnen mein Stil zusagt, freue ich mich darüber und würde Sie gerne auf ein persönliches Gespräch treffen.

  • Karine & Oliver
  • Urs Blöchliger
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