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Berghaus Oberaar


Mit Blick auf den Gletscher

Die eindrücklichsten Horizonterweiterungen, finde ich, erlebt man beim Reisen bisweilen in der Abgeschiedenheit der Grimselwelt. Wer bereit ist, auf Komfort zu verzichten, seiner kindlichen Neugierde Freiraum lässt und die Augen offenhält, findet hier rasch zu seiner Mitte.

 
 
Tertianum AG


Die Notwendigkeit der Langsamkeit

Was immer wir tun, wir tun es im Allgemeinen schnell. Schnell jedoch ist, so meine Meinung, fehleranfällig. Zudem geht schnell nicht tief. Das sollte es aber. Schliesslich, so sagte ein kluger Kopf vor mir und stützt meine These, «überleben Bäume mit tiefen Wurzeln Stürme besser».

 
 
Vitznauerhof


Ein Hauch von Ibiza in Vitznau

Charmant ist er, der Vitznauerhof. Direkt am Ufer des Vierwaldstättersees gelegen,eingebettet in einen Park mit altem Baumbestand, etwas Kunst und verschwiegenen Plätzchen. Der ideale Ort, um die Seele baumeln zu lassen, oder, als Gegenentwurf dazu, eine zünftige Party zu feiern.

 
 
Daniel Kost, Hotel Belvoir


Ein Blick über den Tellerrand

Das nenn ich eine Ansage. Rico Roth, Jahrgang 1979, seit 15 Jahren Schulmusiker und Musiklehrer, macht ein dreimonatiges Sabbatical und will in dieser Zeit, während neun Tagen, neun verschiedene Berufe beschnuppern. Eine charmante Idee ist das alleweil. Richtig cool finde ich hingegen die Tatsache, dass er sich dafür, unter anderem, das Hotel Belvoir ausgesucht hat, jenen Ort, wo Daniel Kost, ebenfalls ein Querdenker, die Direktion innehat.

 
 
Martin von Moos, Hotel Belvoir


Hotel Belvoir – fester im Ort verankert denn je

Die Betreiber des Hotels Belvoir in Rüschlikon hatten nach der Eröffnung 2011 eine mittlere Herkulesaufgabe zu stemmen. Hier das neue Konzept, dort die grosse Zahl von Wünschen einer alteingesessenen und treuen Kundschaft. Wie Geschäftsführer Martin von Moos der Balanceakt gelang und was eine Bratwurst damit zu tun hatte.

 
 
Daniel Kost, Hotel Belvoir


Ein Banker wird Hoteldirektor

Es gibt Dinge, Geld zum Beispiel, die werden ganz einfach überbewertet. Ich erzähl euch jetzt mal von einem, der ganz unerwartet zu ebendieser Erkenntnis kam, seinen gut bezahlten Job an der Börse an den Nagel hängte, sich schlau machte, nochmals die Schulbank drückte und jetzt Direktor im Hotel Belvoir ist. Nein, das ist keine Räubergeschichte, sondern eine, so finde ich, wohltuende Wirklichkeit.

 
 
Martin von Moos, Hotel Belvoir


Mann für knifflige Fälle

Martin von Moos, Geschäftsführer zweier Hotels und Präsident des Zürcher Hotelier-Vereins über den Argwohn gegenüber progressiven Konzepten, seine neue Sichtweise zum Thema Vereinsarbeit und über die Gründe, warum er wieder und wieder gerne in seine alte Rolle schlüpft.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Klartext reden

Über Gastfreundschaft wird massenhaft geschrieben und ziemlich viel geredet. Oft, und das verwirrt mich zuweilen, auch einiges falsch verstanden. Oder zumindest unzutreffend ausgelegt. Das hat mit der Geschichte zu tun und damit, dass gelegentlich vergessen wird, kulturelle und kommerzielle Blickwinkel voneinander zu trennen. Mit einem Augenzwinkern auf unser Gewerbe versuche es trotzdem mal:

 
 
CEO Wittmann AG


Begeisterung – die halbe Miete für den Erfolg

Der Preis, so die These, ist nebensächlich, wenn Qualität und Leistungen stimmen. Ergo muss, wer einen hohen Preis für Dies oder Das rechtfertigen will, die Qualität hervorheben. Tönt soweit schlüssig, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Nicht weniger relevant finde ich, was zuweilen total verloren geht oder schlichtweg ignoriert wird: der Dienst am Kunden.

 
 
Gastronomieprofie


Jürgen W. Sperber – der sympathische Mann fürs Grobe

Der Schweizer Hotellerie und Gastronomie stehen schwierige Zeiten bevor. Ist man ehrlich genug und blickt einige Jahre zurück, ist das keine neue Erkenntnis, sondern das Akzeptieren einer simplen Wahrheit. Schuld daran sind nicht alleinig Frankenstärke und Brexit. «Überalterte Strukturen, fehlende Investitionen und mangelhafte Konzepte haben ebenfalls ihre Bremsspuren hinterlassen», sagt Jürgen W. Sperber, Direktor Deutschschweiz des Hotellerieberaters PHAR, und stellt sich diesen Herausforderungen.