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Daniel Kost, Hotel Belvoir


Ein Banker wird Hoteldirektor

Es gibt Dinge, Geld zum Beispiel, die werden ganz einfach überbewertet. Ich erzähl euch jetzt mal von einem, der ganz unerwartet zu ebendieser Erkenntnis kam, seinen gut bezahlten Job an der Börse an den Nagel hängte, sich schlau machte, nochmals die Schulbank drückte und jetzt Direktor im Hotel Belvoir ist. Nein, das ist keine Räubergeschichte, sondern eine, so finde ich, wohltuende Wirklichkeit.

 
 
Martin von Moos, Hotel Belvoir


Mann für knifflige Fälle

Martin von Moos, Geschäftsführer zweier Hotels und Präsident des Zürcher Hotelier-Vereins über den Argwohn gegenüber progressiven Konzepten, seine neue Sichtweise zum Thema Vereinsarbeit und über die Gründe, warum er wieder und wieder gerne in seine alte Rolle schlüpft.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Klartext reden

Über Gastfreundschaft wird massenhaft geschrieben und ziemlich viel geredet. Oft, und das verwirrt mich zuweilen, auch einiges falsch verstanden. Oder zumindest unzutreffend ausgelegt. Das hat mit der Geschichte zu tun und damit, dass gelegentlich vergessen wird, kulturelle und kommerzielle Blickwinkel voneinander zu trennen. Mit einem Augenzwinkern auf unser Gewerbe versuche es trotzdem mal:

 
 
CEO Wittmann AG


Begeisterung – die halbe Miete für den Erfolg

Der Preis, so die These, ist nebensächlich, wenn Qualität und Leistungen stimmen. Ergo muss, wer einen hohen Preis für Dies oder Das rechtfertigen will, die Qualität hervorheben. Tönt soweit schlüssig, ist aber nur ein Teil der Wahrheit. Nicht weniger relevant finde ich, was zuweilen total verloren geht oder schlichtweg ignoriert wird: der Dienst am Kunden.

 
 
Gastronomieprofie


Jürgen W. Sperber – der sympathische Mann fürs Grobe

Der Schweizer Hotellerie und Gastronomie stehen schwierige Zeiten bevor. Ist man ehrlich genug und blickt einige Jahre zurück, ist das keine neue Erkenntnis, sondern das Akzeptieren einer simplen Wahrheit. Schuld daran sind nicht alleinig Frankenstärke und Brexit. «Überalterte Strukturen, fehlende Investitionen und mangelhafte Konzepte haben ebenfalls ihre Bremsspuren hinterlassen», sagt Jürgen W. Sperber, Direktor Deutschschweiz des Hotellerieberaters PHAR, und stellt sich diesen Herausforderungen.

 
 
Weiss Kreuz Malans


Wo man gerne etwas länger sitzen bleibt

Keine Frage. Über fast nichts kann man so herzhaft debattieren wie über ein Lieblingsrestaurant. Die einen tun das aus Prinzip, andere aus Langeweile. Eine Handvoll tut es, so sagen sie, aus rein professionellen Gründen. Ich gehöre keiner dieser Kategorien an. Und habe darum auch kein Lieblingsrestaurant. Einige gute Tipps hingegen schon.

 
 
Gastronomieprofi


Mise en Place

Jeder, der irgendwann und irgendwie in aufrichtiger Absicht und mit Engagement in der Gastronomie seine Brötchen verdiente, der weiss, welche zentrale Rolle dem Mise en Place zukommt. In letzter Konsequenz jedoch ist der Begriff nichts anderes als eine Metapher dafür, Ordnung zu halten. Sich korrekt und professionell auf den Tag vorzubereiten.

 
 
CEO Wittmann AG


Brachliegendes Potential

Frankenstärke, damit verbunden Einkaufstourismus, Online-Handel und eine partielle Übersättigung der Konsumenten – Vieles spricht gegenwärtig nicht gerade für den Möbelhandel. Die schrumpfenden Margen auch nicht. Eine amtlich bescheinigte Lösung für diese Misere kann ich nicht anbieten. Eine Idee hingegen, wie man die Situation ein bissel entschärfen könnte, die hätte ich schon:

 
 


Auf das Herz gezielt

Wir Frauen tragen gerne kostbaren Schmuck, edle Dessous und angesagte Trikotagen. Die Herren lieben «komplizierte» Uhren und rahmengenähtes Schuhwerk. Zuweilen schenken wir uns solcherlei zu ganz bestimmten Anlässen. Sich mit schönen und ausgesuchten Dingen zu umgeben, das hat durchaus seinen Reiz. Zielt es aber auch auf das Herz? So voller Pathos und auf Dauer? Da hege ich meine Zweifel.

 
 
Risa Hutwerkstatt


Handwerkskunst von Risa

Mutter und Sohn sind Handwerker mit Leib und Seele. Macher und Schaffer wie aus dem Bilderbuch, aber ziemlich gegensätzlich: Gabriela, mit feinem Schalk in den Augen, eher leise und zurückhaltend, wirkt als der gute Geist hinter den Kulissen. Julian, stets ein Lachen auf den Lippen, geht auf Tuchfühlung, ist präsent und der Akteur im Vordergrund. Die Hüte aus der Manufaktur von Gabriela und Julian sind gefragt, doch ausruhen und zurücklehnen passt nicht zum Familiengespann.